Willkommen bei Bildung zu Hause Schweiz

Nur wenige können sich für eine bessere Bildung ihrer Kinder eine Privatschule leisten. Vielen aber ist es möglich, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten. Dies geschieht unter geringem Kostenaufwand im Wohnzimmer, am Küchentisch, im privaten Büro oder in einem eigens dafür hergerichteten «Schulzimmer». Unsere Bildungsalternative ist die «Privatschule des kleinen Mannes». Die Lehrer sind die Mütter und Väter, welche auf diese Weise nebenbei selber wieder zu Lernenden werden und gemeinsam mit den Kindern die Welt entdecken und die Bildungsinhalte auswählen und erarbeiten. Unser modernes Informationszeitalter macht diese Inhalte jedermann und jederzeit frei zugänglich, was sowohl den staatlich organisierten Schulbetrieb als auch die Privatschulen als exklusive Stätten des Bildungserwerbs zunehmend in einem anachronistischen Licht erscheinen lässt.

 

Familien, welche sich für diesen lohnenden Weg entscheiden, können in der Regel nicht auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Der Verein Bildung zu Hause Schweiz will deshalb Unterstützung bieten durch Vernetzung der Familien, durch die Organisation von gemeinsamen Anlässen und als Informationsplattform.

 

Mitgliederausweis

Ab sofort kann beim Sekretariat auch ein Mitgliederausweis bezogen werden. Je nach örtlichen oder kantonalen Gegebenheiten, können zu Hause unterrichtende Eltern bei pädagogischen Medienzentren oder dergleichen Lehrmittel kaufen oder ausleihen. Ein Ausweis über die Zugehörigkeit zu unserem Verein kann unter Umständen den Zugang zu solchen Einrichtungen erleichtern. Ein Ausweis gilt jeweils von anfangs Juli bis ende Juni des folgenden Jahres.

Wer einen Mitgliederausweis möchte, richtet seine Anfrage bitte an: info@STOP-SPAM.bildungzuhause.ch

Der Ausweis wird dann innert ca. 2 Wochen per Post zugestellt, sofern der Mitgliederbeitrag fürs laufende Jahr bezahlt worden ist.

 

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Drei Familien gründen Privatschule für Hausunterricht

Im August 2014 haben drei Familien im Kanton Thurgau die Bewilligung für eine interessante Mischform zwischen Privatschule und Bildung in der Familie erhalten. Die Familien werden begleitet von einem sogenannten «Kompetenzteam», welches gegenüber dem Kanton für den Fachunterricht verantwortlich zeichnet. Die Familien stellen ihre Pionierarbeit auf ihrer Webseite so vor: 

«Unsere Lerngruppe hat die Vision, das den Eltern gegebene Mandat als Erziehende und Bildende zu unterstützen. Alle Eltern sind Unterrichtende (in den Lerngruppe-Räumlichkeiten wie auch zu Hause) und das praxis- und alltagsrelevante Lernen soll viel Raum einnehmen. In einem geborgenen und familiären Rahmen wollen wir unseren Kindern Raum geben sich zu entwickeln in ihrer Persönlichkeit und Begabungen.»

Erfahren Sie hier mehr:

www.königschind.ch

www.netzch.ch

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Handout Bildung zu Hause

Im Sinne einer Online-Broschüre haben wir mit diesem Handout für Politiker und Behördenmitglieder einige Informationen über Bildung zu Hause zusammengetragen. Die Broschüre ist kann hier als PDF heruntergeladen werden.

 

 

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Privatunterricht bei Federers

In der Schweiz ist der Kindergarten obligatorisch. Nicht so für Roger Federers Zwillinge: Sie sind von der Kindergartenpflicht befreit. Mehr...

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Freiheitliche Gesetze in der Grafschaft Kent, UK

In vorbildlicher Weise regeln die Behörden der Grafschaft Kent, Grossbritannien, den elterlichen Privatunterricht:

 

  • «Wir verstehen, respektieren und akzeptieren das Recht der Eltern, ihre Kinder zu Hause zu bilden.»
  • «Sie können entweder eine Schule bitten, Ihr Kind zu bilden, oder Sie können es selber tun.»
  • « Wenn Ihr Kind noch nie in der Schule war, müssen Sie dies niemandem melden und Sie benötigen niemandes Erlaubnis, Ihr Kind zu Hause zu bilden. Wenn Ihr Kind in einer Schule war, und Sie entscheiden, es stattdessen zu Hause zu bilden, müssen Sie dies der Schule mitteilen, damit diese den Namen des Kindes aus ihren Akten streichen kann. Die Schule wird uns dann Ihre Entscheidung mitteilen. Sie müssen keine Begründung angeben, weshalb Sie diese Entscheidung getroffen haben.»
  • «Sie müssen weder ein ausgebildeter Lehrer sein, um Ihr Kind zu Hause zu unterrichten, noch sind Sie dem staatlichen Lehrplan oder einer Stundentafel verpflichtet.»
  • Hier können Sie mehr erfahren!


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«Man wird einfach ganz anders gefördert, wenn man von den eigenen Eltern unterrichtet wird.»

Dies sind die Worte von Stefan Bachmann, einem Sohn der Adliswiler Familie Bachmann. Bachmanns gehören zu den Pionieren unter den privat bildenden Familien in der Schweiz. Mit dem aktuellen zürcherischen Volksschulgesetz wird seit 2008 versucht zu unterbinden, was Stefan Bachmann noch gestattet war: Bildung zu Hause unter Anleitung der natürlichsten Lehrer der Welt, nämlich der Eltern.

Als Teenager hat er ein Buch zu schreiben begonnen, welches in den USA grossen Anklang gefunden hat und in sechs Sprachen übersetzt wird.

Erfahren Sie mehr über den 19-Jährigen, der fünf Instrumente spielt und am Konservatorium Zürich studiert.

 

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Homeschooling in Irland

In Artikel 42 definiert die irische Verfassung in vorbildlicher Weise das Recht der Eltern auf ein eigenständiges Familienleben:

 

1. Der Staat anerkennt, daß die Erziehung des Kindes in erster Linie und natürlicherweise der Familie obliegt; er verbürgt sich, das unveräußerliche Recht und die unveräußerliche Pflicht der Eltern zu achten, je nach ihren Mitteln für die religiöse, moralische, geistige, körperliche und soziale Erziehung ihrer Kinder Sorge zu tragen.

2. Es steht den Eltern frei, für diese Erziehung in ihrer Privatwohnung, in Privatschulen oder in staatlich anerkannten oder vom Staat eingerichteten Schulen zu sorgen.

3. 1 Der Staat darf die Eltern nicht dazu verpflichten, ihre Kinder unter Verletzung ihres Gewissens und ihrer rechtmäßigen Vorliebe in staatliche Schulen oder irgendeinen besonderen vom Staat vorgeschriebenen Schultypus zu schicken.

 

Das Elternrecht ist ein vorstaatliches Recht. Der Staat hat dieses Recht nie besessen, er kann es deshalb auch nicht verleihen. Ein Staat, der das Recht auf Familiengründung abhängig macht von der Bedingung, dass ihm die Kinder später einmal ausgeliefert werden müssen (Schulzwang), muss totalitär genannt und in seine Schranken verwiesen werden.

 

Sehen Sie hier, wie eine irische Familie dieses Recht in Anspruch nimmt und umsetzt:

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Broschüren Bildung zu Hause

Die Welt ist mein Klassenzimmer

Eine schön gestaltete Werbeschrift, welche die Vorzüge und die Attraktivität des Lebensstils «Homeschooling» nahebringt. Eine Vielzahl von Gründen spricht für dieses Bildungsmodell – die individuellen Lernvoraussetzungen jedes Kindes können so optimal berücksichtigt werden: spezielle Begabungen, Lerntempo, Lernrhythmus und Lernmethoden. Auf diese Weise kann ein gezieltes und persönlicheres Eingehen auf das einzelne Kind ermöglicht werden.

Privatunterricht und Bildungsfreiheit

Ein Plädoyer für Bildungsfreiheit und Elternrecht. Familien- gründung ist kein Auftrag, den der Staat erteilen kann. Sie geschieht auf Grund der freien Entscheidung der Bürger. Trotz- dem greift der Staat in zunehmendem Masse nach unseren Kindern und entreisst den Eltern die Ausgestaltung ihres natur- gegebenen Erziehungs- und Bildungsauftrages; kein Staat hat das Recht dazu – woher wollte er dieses Recht auch ableiten? Der Staat hat keine Opfer gebracht, er besitzt keine Liebe, seine schiere Existenz verdankt er dem freien Kinder-Entscheid seiner Bürger!

Die Farb-Broschüren können gegen einen Unkostenbeitrag bei uns bestellt werden: 

info@STOP-SPAM.bildungzuhause.ch

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Berliner Erklärung

Anlässlich der ersten internationalen Konferenz für Bildung zu Hause (Global Home Education Conference) in Berlin, wurde die folgende Erklärung veröffentlicht: Lesen Sie hier.

 

«Ich bin gegen das staatliche Bildungs- und Erziehungs-monopol und betrachte Eltern, die ihre Kinder verantwortungsvoll zu Hause unterrichten, als gesunde Antwort auf ein anmaßendes Schulsystem.»

 

«Heute beobachte ich die totale, widerrechtliche Aneignung der Kinder durch die Schule.»

 

Norbert Blüm

langjähriger Bundesminister für Arbeit, Deutschland.

Lesen Sie hier die Streitschrift «Freiheit» von Herrn Blüm!

 

Unterrichtspflicht statt Schulbesuchspflicht

 

In seinem Aufsatz im Schweiz. Zentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht vom Nov. 2012 führt Prof. Dr. J. Reich aus, dass sich aufgrund der parlamentarischen Debatten nachweisen lässt, dass die Bundesverfassung von 1874 keine Schulbesuchspflicht normieren sollte.  Art. 62 Abs. 2 BV schreibt den Kantonen nicht vor, in welchem Rahmen Bildungsinhalte vermittelt werden sollen, sondern verpflichtet diese lediglich, den Besuch des Grundschulunterrichts für obligatorisch zu erklären.

 

«Auferlegt ein Kanton Kindern dagegen eine Schulbesuchspflicht, ist ein Konflikt mit dem elterlichen Erziehungsrecht möglich. Es ist nämlich Aufgabe der Eltern, das Wohl des Kindes  … pflichtgemäss zu konkretisieren. Als Folge dieses elterlichen Konkretisierungsprimates ist das Gemeinwesen grundsätzlich nur im Fall tatsächlicher, ernstlicher und objektiv  fassbarer Gefährdung des Kindswohls befugt, «die geeigneten Massnahmen zum Schutz des Kindes»  zu treffen (Art. 307 Abs.1 ZGB). Daraus folgt, dass eine kantonale Vorschrift, wonach die Schulpflicht nur durch Schulbesuch erfüllt werden kann, … dann in die verfassungsrechtlich geschützten Erziehungsrechte der Eltern eingreift, wenn der elterlich erteilte häusliche Privatunterricht im konkreten Fall sowohl den Anforderungen von Art. 62 Abs. 2 BV genügt als auch das Wohl des Kindes wahrt.»

 

Ausserdem seien Bildungsziele wie «Sozialisation des Kindes» im Kontext der Grundrechte zu realisieren. Als Folge des elterlichen Erziehungsrechtes sei es zunächst Befugnis der Eltern, ihr Kind zu sozialisieren und ihm die eigenen Werte und Überzeugungen in Wahrung seines Wohls zu vermitteln (Art. 13 Abs. 1 BV; Art. 8 ERMK; Art. 303 Abs. 1 ZGB).

 

Erstrebenswert

"You home school? Aren't you afraid your kids won't fit in?"
No, I'm terrified they will. That's why I home school.

We have a choice: our kids can fit in or they can stand out. Followers fit in; leaders stand out.

 

Rick Boyer

Postadresse: Bildung zu Hause Schweiz | CH-3000 Bern | info@STOP-SPAM.homeschool.ch