Willkommen bei Bildung zu Hause Schweiz

Nur wenige können sich für eine bessere Bildung ihrer Kinder eine Privatschule leisten. Vielen aber ist es möglich, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten. Dies geschieht unter geringem Kostenaufwand im Wohnzimmer, am Küchentisch, im privaten Büro oder in einem eigens dafür hergerichteten «Schulzimmer». Unsere Bildungsalternative ist die «Privatschule des kleinen Mannes». Die Lehrer sind die Mütter und Väter, welche auf diese Weise nebenbei selber wieder zu Lernenden werden und gemeinsam mit den Kindern die Welt entdecken und die Bildungsinhalte auswählen und erarbeiten. Unser modernes Informationszeitalter macht diese Inhalte jedermann und jederzeit frei zugänglich, was sowohl den staatlich organisierten Schulbetrieb als auch die Privatschulen als exklusive Stätten des Bildungserwerbs zunehmend in einem anachronistischen Licht erscheinen lässt.

 

Familien, welche sich für diesen lohnenden Weg entscheiden, können in der Regel nicht auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Der Verein Bildung zu Hause Schweiz will deshalb Unterstützung bieten durch Vernetzung der Familien, durch die Organisation von gemeinsamen Anlässen und als Informationsplattform.

 

Petition in Frankreich

Unterschreiben Sie hier gegen eine drohende Gesetzes-Verschärfung in Frankreich!

 

 

Update:

 

Die Petition ist geschlossen, da der vorgeschlagene Gesetzestext durch den einreichenden Parlamentarier zurückgezogen worden ist. Herzlichen Dank an alle, die unterschrieben haben!

 

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Privatunterricht bei Federers

In der Schweiz ist der Kindergarten obligatorisch. Nicht so für Roger Federers Zwillinge: Sie sind von der Kindergartenpflicht befreit. Mehr...

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2. Nationaler Bildungstag des Vereins BzH

Nachdem der 1. Bildungstag im September 2013 regen Anklang gefunden hatte, beschloss der Vorstand von BzH, erneut so einen Tag zu organisieren. Themenwünsche, Anregungen und Anmeldungen sind willkommen:

info@STOP-SPAM.homeschool.ch

 

Der Anlass ist gedacht sowohl für Familien, die vor Kurzem begonnen haben, ihre Kinder privat zu bilden, als auch für solche, die sich dies erst überlegen. Für die Betreuung von Kindern ist gesorgt. So sieht das Programm aus:

 

ab 9.30 Uhr Eintreffen

10.00 - 10.30 Referat "Umgang mit Behörden"

10.30 - 10.45 Uhr Fragen

10.45 - 11.30 Referat von 2 Familien Primarschule Homeschooling

11.30 - 12.00 Fragen

12.00-13.00 Uhr Mittagszeit (Essen bringt jeder selber mit)

13.00 - 13.30 Uhr Homeschooling auf der Oberstufe

13.30 - 15.00 Uhr Fragen, Anschauen der mitgebrachten Lehrmittel

 

Der Anlass ist kostenlos (Kollekte) und findet statt am 3. Mai 2014

in Münsingen, BE

Blumenhaus
Schlossstrasse 15
3110 Münsingen

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Romeikes dürfen bleiben!

Ein Gericht in Tennesse gab dem Asylantrag der Familie 2010 statt. Es anerkannte, dass der deutsche Staat die Familie auseinander gerissen hätte, weil sich die Eltern weigerten, die Kinder in die Schule zu schicken. Zwei Jahre später jedoch nahm das "Board of Immigration Appeals" diesen Beschluss zurück. Mit diesem Beschluss haben die USA den Asylantrag endgültig abgelehnt. Nur wenige Stunden nach dem negativen Asylbescheid teilt die amerikanische Heimatschutzbehörde der Familie mit, dass sie trotzdem auf unbestimmte Zeit in den USA verbleiben dürfen. Lesen Sie hier und hier weiter.

 

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Freiheitliche Gesetze in der Grafschaft Kent, UK

In vorbildlicher Weise regeln die Behörden der Grafschaft Kent, Grossbritannien, den elterlichen Privatunterricht:

 

  • «Wir verstehen, respektieren und akzeptieren das Recht der Eltern, ihre Kinder zu Hause zu bilden.»
  • «Sie können entweder eine Schule bitten, Ihr Kind zu bilden, oder Sie können es selber tun.»
  • « Wenn Ihr Kind noch nie in der Schule war, müssen Sie dies niemandem melden und Sie benötigen niemandes Erlaubnis, Ihr Kind zu Hause zu bilden. Wenn Ihr Kind in einer Schule war, und Sie entscheiden, es stattdessen zu Hause zu bilden, müssen Sie dies der Schule mitteilen, damit diese den Namen des Kindes aus ihren Akten streichen kann. Die Schule wird uns dann Ihre Entscheidung mitteilen. Sie müssen keine Begründung angeben, weshalb Sie diese Entscheidung getroffen haben.»
  • «Sie müssen weder ein ausgebildeter Lehrer sein, um Ihr Kind zu Hause zu unterrichten, noch sind Sie dem staatlichen Lehrplan oder einer Stundentafel verpflichtet.»
  • Hier können Sie mehr erfahren!


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Petition in Deutschland

Unterzeichnen Sie die Petition für Lern-Freiheit statt Schulpflicht in Deutschland!

 

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DDR-Verhältnisse in Deutschland

Im Zweifel gehören Kinder dem StaatClaudia Becker

Ein hessisches Elternpaar kämpft darum, seine vier Kinder zu Hause unterrichten zu dürfen. Sie wollen nun nach Frankreich. Doch das Amtsgericht sagt Nein – um die Kinder zu schützen. DIE WELT


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Showdown im Kanton Zürich

Mittels Verfügung will die Bildungsdirektion des Kantons Zürich bei Familie Bachmann erzwingen, was die deutschen Behörden mit einer barbarischen Polizeiaktion bei Familie Wunderlich in Darmstadt erzwungen haben: Den Schulbesuch der Kinder. Bachmanns gehören zu den ersten Familien in der Schweiz, die Ende 90er-Jahre begonnen haben, ihre Kinder zu Hause zu bilden. 

Stein des Anstosses ist ihr jüngster Sohn, Thomas, der zu Hause auf dem Niveau Sekundarstufe unterrichtet wird. Alle Bachmann-Kinder haben erfolgreiche Laufbahnen eingeschlagen:

  • Maria: Eidgenössische Matura; Sachbearbeiterin; heute zivile Angestellte der  Kantonspolizei Thurgau; ausserdem ist sie Künstlerin und Sängerin, sammelt Bücher und liebt ihre Motorräder.
  • Florian: Lehre als Elektromonteur; Fünftbester bei der LAP im Kanton; angestellter Elektromonteur; heute selbständig; ausserdem ist er ein guter Mechaniker und Handwerker, der den Fuhrpark und sonstige Maschinen der Eltern, seiner Geschwister, seiner Kollegen und weiterer Bekannten in Schuss hält.
  • Joshua: Lehre als Elektromonteur; angestellter Elektromonteur; heute Elektriker in den USA, arbeitet an seiner amerikanischen Zertifizierung als Elektriker-"Journeyman"; ausserdem ist er Grenadier in der Schweizer Armee, komponiert und produziert Musik, und bringt die Elektroverdrahtungen der amerikanischen Verwandt- und Bekanntschaft auf Vordermann.
  • Stefan: In jüngster Zeit bekannt geworden durch sein bereits in fünf Sprachen übersetztes Buch «The Peculiar», plant ein Studium am Konservatorium Zürich. Die englische Ausgabe seines zweiten Buches "The Whatnot", die Fortsetzung von "The Peculiar", ging diese Woche weltweit in den Verkauf. Die deutschen Übersetzungen von "The Peculiar" und "The Whatnot" werden nächstes Jahr von Diogenes als Haupttitel im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Die Verlagshäuser senden ihn diesen Oktober auf Promotionstour in Amerika und im Frühling vom nächsten Jahr in Europa. Ausserdem steht er unter Vertrag für drei weitere Bücher, und wurde beauftragt, die Filmmusik für einen Kurzfilm zu komponieren. 

Thomas hat dieses Semester mit der Jugend-Orgelakademie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) begonnen, was ein weiterer Grund ist, wieso Familie Bachmann nicht aus dem Kanton Zürich vertrieben werden will; ausserdem wird er selbstverständlich zu Hause unterrichtet, ist Grüngurt in Karate, fährt gerne Velo und hat begonnen in der Kantorei mitzusingen.

Thomas will, wie seine Geschwister zuvor, ebenfalls nicht an die Schule des Herrn Wendelspiess (Volksschulchef) und der Frau Aeppli (Bildungsdirektorin) gehen. Bachmanns planen gegen die Verfügung Rekurs einzulegen.

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«Man wird einfach ganz anders gefördert, wenn man von den eigenen Eltern unterrichtet wird.»

Dies sind die Worte von Stefan Bachmann, einem Sohn der Adliswiler Familie Bachmann. Bachmanns gehören zu den Pionieren unter den privat bildenden Familien in der Schweiz. Mit dem aktuellen zürcherischen Volksschulgesetz wird seit 2008 versucht zu unterbinden, was Stefan Bachmann noch gestattet war: Bildung zu Hause unter Anleitung der natürlichsten Lehrer der Welt, nämlich der Eltern.

Als Teenager hat er ein Buch zu schreiben begonnen, welches in den USA grossen Anklang gefunden hat und in sechs Sprachen übersetzt wird.

Erfahren Sie mehr über den 19-Jährigen, der fünf Instrumente spielt und am Konservatorium Zürich studiert.

 

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Homeschooling in Irland

In Artikel 42 definiert die irische Verfassung in vorbildlicher Weise das Recht der Eltern auf ein eigenständiges Familienleben:

 

1. Der Staat anerkennt, daß die Erziehung des Kindes in erster Linie und natürlicherweise der Familie obliegt; er verbürgt sich, das unveräußerliche Recht und die unveräußerliche Pflicht der Eltern zu achten, je nach ihren Mitteln für die religiöse, moralische, geistige, körperliche und soziale Erziehung ihrer Kinder Sorge zu tragen.

2. Es steht den Eltern frei, für diese Erziehung in ihrer Privatwohnung, in Privatschulen oder in staatlich anerkannten oder vom Staat eingerichteten Schulen zu sorgen.

3. 1 Der Staat darf die Eltern nicht dazu verpflichten, ihre Kinder unter Verletzung ihres Gewissens und ihrer rechtmäßigen Vorliebe in staatliche Schulen oder irgendeinen besonderen vom Staat vorgeschriebenen Schultypus zu schicken.

 

Das Elternrecht ist ein vorstaatliches Recht. Der Staat hat dieses Recht nie besessen, er kann es deshalb auch nicht verleihen. Ein Staat, der das Recht auf Familiengründung abhängig macht von der Bedingung, dass ihm die Kinder später einmal ausgeliefert werden müssen (Schulzwang), muss totalitär genannt und in seine Schranken verwiesen werden.

 

Sehen Sie hier, wie eine irische Familie dieses Recht in Anspruch nimmt und umsetzt:

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Keine Bildungsmonopole NZZ vom 16. Mai 2013

Die Bildungsmonopole sollten durch Wettbewerb – öffentliche Schule, private Schule, Familienerziehung – ersetzt werden: Unterrichtspflicht ist wichtig, staatlicher Schulbesuchszwang aber nicht. Ein Plädoyer für mehr Wettbewerb und Freiheit im Schulwesen. Von Gerd Habermann

 

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Broschüren Bildung zu Hause

Die Welt ist mein Klassenzimmer

Eine schön gestaltete Werbeschrift, welche die Vorzüge und die Attraktivität des Lebensstils «Homeschooling» nahebringt. Eine Vielzahl von Gründen spricht für dieses Bildungsmodell – die individuellen Lernvoraussetzungen jedes Kindes können so optimal berücksichtigt werden: spezielle Begabungen, Lerntempo, Lernrhythmus und Lernmethoden. Auf diese Weise kann ein gezieltes und persönlicheres Eingehen auf das einzelne Kind ermöglicht werden.

Privatunterricht und Bildungsfreiheit

Ein Plädoyer für Bildungsfreiheit und Elternrecht. Familien- gründung ist kein Auftrag, den der Staat erteilen kann. Sie geschieht auf Grund der freien Entscheidung der Bürger. Trotz- dem greift der Staat in zunehmendem Masse nach unseren Kindern und entreisst den Eltern die Ausgestaltung ihres natur- gegebenen Erziehungs- und Bildungsauftrages; kein Staat hat das Recht dazu – woher wollte er dieses Recht auch ableiten? Der Staat hat keine Opfer gebracht, er besitzt keine Liebe, seine schiere Existenz verdankt er dem freien Kinder-Entscheid seiner Bürger!

Die Farb-Broschüren können gegen einen Unkostenbeitrag bei uns bestellt werden: 

info@STOP-SPAM.bildungzuhause.ch

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Berliner Erklärung

Anlässlich der ersten internationalen Konferenz für Bildung zu Hause (Global Home Education Conference) in Berlin, wurde die folgende Erklärung veröffentlicht: Lesen Sie hier.

 

«Ich bin gegen das staatliche Bildungs- und Erziehungs-monopol und betrachte Eltern, die ihre Kinder verantwortungsvoll zu Hause unterrichten, als gesunde Antwort auf ein anmaßendes Schulsystem.»

 

«Heute beobachte ich die totale, widerrechtliche Aneignung der Kinder durch die Schule.»

 

Norbert Blüm

langjähriger Bundesminister für Arbeit, Deutschland.

Lesen Sie hier die Streitschrift «Freiheit» von Herrn Blüm!

 

Unterrichtspflicht statt Schulbesuchspflicht

 

In seinem Aufsatz im Schweiz. Zentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht vom Nov. 2012 führt Prof. Dr. J. Reich aus, dass sich aufgrund der parlamentarischen Debatten nachweisen lässt, dass die Bundesverfassung von 1874 keine Schulbesuchspflicht normieren sollte.  Art. 62 Abs. 2 BV schreibt den Kantonen nicht vor, in welchem Rahmen Bildungsinhalte vermittelt werden sollen, sondern verpflichtet diese lediglich, den Besuch des Grundschulunterrichts für obligatorisch zu erklären.

 

«Auferlegt ein Kanton Kindern dagegen eine Schulbesuchspflicht, ist ein Konflikt mit dem elterlichen Erziehungsrecht möglich. Es ist nämlich Aufgabe der Eltern, das Wohl des Kindes  … pflichtgemäss zu konkretisieren. Als Folge dieses elterlichen Konkretisierungsprimates ist das Gemeinwesen grundsätzlich nur im Fall tatsächlicher, ernstlicher und objektiv  fassbarer Gefährdung des Kindswohls befugt, «die geeigneten Massnahmen zum Schutz des Kindes»  zu treffen (Art. 307 Abs.1 ZGB). Daraus folgt, dass eine kantonale Vorschrift, wonach die Schulpflicht nur durch Schulbesuch erfüllt werden kann, … dann in die verfassungsrechtlich geschützten Erziehungsrechte der Eltern eingreift, wenn der elterlich erteilte häusliche Privatunterricht im konkreten Fall sowohl den Anforderungen von Art. 62 Abs. 2 BV genügt als auch das Wohl des Kindes wahrt.»

 

Ausserdem seien Bildungsziele wie «Sozialisation des Kindes» im Kontext der Grundrechte zu realisieren. Als Folge des elterlichen Erziehungsrechtes sei es zunächst Befugnis der Eltern, ihr Kind zu sozialisieren und ihm die eigenen Werte und Überzeugungen in Wahrung seines Wohls zu vermitteln (Art. 13 Abs. 1 BV; Art. 8 ERMK; Art. 303 Abs. 1 ZGB).

 

Erstrebenswert

"You home school? Aren't you afraid your kids won't fit in?"
No, I'm terrified they will. That's why I home school.

We have a choice: our kids can fit in or they can stand out. Followers fit in; leaders stand out.

 

Rick Boyer

Postadresse: Bildung zu Hause Schweiz | CH-3000 Bern | info@STOP-SPAM.homeschool.ch